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Unser Bautrockner FAQ: Häufigste Fragen beantwortet

Viele Leute beschäftigen sich mit dem Thema Bautrocknung; sei es nun beim Hausbau, wenn der Estrich trocknen soll oder Sie sich mit Wasserschäden plagen. Alle wichtigen Fragen werden in unserem Bautrockner FAQ ausführlich beantwortet:

 

Wann sind Bautrockner sinnvoll?

Am häufigsten werden Bautrockner wohl beim Hausbau verwendet. Bei neuen Häusern sind nämlich die Wände und der Boden noch mit Wasser durchdrungen, hier ist es wichtig eben diese Feuchtigkeit zu entziehen.
Ich bin auch schon selbst zum Bauherren geworden. Und kann mich noch genau an die Dutzenden Gänge zum Lüften und Fenster trocknen erinnern. Wie bei vielen sind bei uns auch sogenannte Estrichböden verlegt und diese geben viel Flüssigkeit an die Luft ab.
Nun bin ich also viele, viele Tage in den Rohbau gegangen und habe mühsam alle Fenster abgewischt – „damit hier nichts schimmelt“, so erklärte mir der Bauleiter – und kräftig gelüftet. Tja, mein Nachbar hingegen hat sich für einen Bautrockner entschieden und so eine Menge Zeit sparen können. Hier muss lediglich ein Wasserbehälter regelmäßig geleert werden, falls der Bautrockner nicht an den Abfluss angeschlossen ist.
Sicherlich gibt es einige Bauherren, die – wie ich – durch sehr häufiges Lüften den Estrichboden oder die Putzwände auf diese Weise trocknen. Allerdings wird die Luft so schnell feucht, dass wirklich mehrmals täglich gelüftet werden muss.
Beim Hausbau können wir Ihnen ganz klar zu einem Bautrockner raten, da sich ansonsten durch das längere Trocknen die Baumaßnahmen ansonsten unnötig verzögert.

Wann kann man auf Bautrockner verzichten?

Wann ein Bautrockner sinnvoll oder auch wann man hier sparen kann, ist nicht immer ganz klar. Hier lässt sich keine generelle Aussage treffen. Es kommt immer auf die jeweilige Situation an.
Bestenfalls wurden Sie natürlich fachmännisch beraten, dem Einschätzungsvermögen eines Experten ist gerade beim diesem Thema Glaube zu schenken. Ansonsten können Sie auch selbst ihre Lage analysieren. Wenn die Luftfeuchtigkeit nicht allzu hoch ist, kann schon regelmäßiges (starkes) Stoßlüften weiterhelfen. Bei einer gewissen Konzentration von Wasser in der Luft, beziehungsweise wenn stetig Wasser kondensiert, wird Ihnen diese Methode aber auch nicht lange von Nutzen sein. Hier sollte dann zu einem Bautrockner gegriffen werden.
Beim Hausbau beispielsweise ist sehr viel Wasser in den Boden und die Wände eingeschlossen, hier ist es von Hand ohne technische Hilfe aufwendig.
Wenn Sie hingegen nur ein feuchter Keller plagt, müssen Sie genau abschätzen, woher die Feuchtigkeit kommt. Gerade wenn Wasser permanent etwa über löchrige Kellerwände eindringen kann, wird ein Bautrockner kaum echte Erfolg liefern. Sollten Sie sich in dieser Situation befinden, empfehlen wir Ihnen eine Beratung bezüglich einer Sanierung dieser Kellerwände. Erst dann könnten Sie über einen Bautrockner nachdenken.
Allerdings möchten wir betonen, dass nicht jeder mit einer erhöhten Luftfeuchtigkeit in Wohnbereichen zu einem sperrigen Bautrockner greifen, sollte hier die einfache Lösung mit den regelmäßigen Stoßlüftungen nicht den gewünschten Erfolg bringen, empfiehlt sich ein Luftentfeuchter für Wohnbereiche. Gerade in Sachen Leistung und Lautstärke sind diese hier angemessener.
Empfehlenswert ist es in jedem Falle die Entwicklung der Luftfeuchtigkeit zu beobachten, hier gibt es günstige Luftfeuchtigkeitsmesser zu kaufen**, diese eigenen sich für diesen Zweck wunderbar.

Der Estrich ist da, muss ich jetzt den Bautrockner verwenden?

Generell sagt man, dass ungefähr 3 Wochen nach dem Einbau des Estrichbodens mit dem Trocknen mittels eines Bautrockners begonnen werden kann, dies sollte auch geschehen. Jedoch wollen wir hier darauf hinweisen, dass Sie unbedingt Rücksprache mit Fachleuten – namentlich etwa der Bauleitung – halten sollten, denn diese können ihre konkrete Situation richtig einschätzen.

Wie viele Bautrockner brauche ich?

Die Anzahl variiert natürlich mit der Raumgröße und der Raumaufteilung. Der obligatorische Rat einen Fachmann zu befragen ist hier auch nur wieder der Wink mit dem Zaunpfahl. Um mal ein Zahlenbeispiel zu nennen: Bei einer Wohnfläche eines Einfamilienhauses von ~ 120 – 140m² werden drei bis vier Bautrockner benötigt.

Wer muss die Stromkosten zahlen?

In der Regel müssen Sie die Stromkosten übernehmen, die nebenbei bemerkt keinesfalls unterschätzt werden sollten. Sollten hingegen ein Versicherungsschaden vorliegen, werden die Kosten von der Versicherung übernommen.

Wie stellt man den Bautrockner auf?

Um das gewünschte Resultat zu erzielen, sollte der Bautrockner mittig im Raum aufgestellt werden. Natürlich sollte diese Positionierung, wenn externe Einflüsse bestehen, – wie beispielsweise Luftströme – variiert werden.

Wie funktioniert denn so ein Bautrockner?

Grundsätzlich wird bei Bautrocknern das Kondensationstrocknungsverfahren (Wikipedia) angewendet.

    1. Zunächst wird die feuchte Luft mit Hilfe von Ventilatoren ins Innere des Geräte gesogen.
    2. Hier gibt es Kühlrippen mit einer Temperatur unterhalb des Taupunktes.
    3. Auf diese Weise bildet sich Tauwasser, der in einem Behälter gesammelt oder direkt in den Abfluss geleitet werden kann.
    4. Abschließend wird die heruntergekühlte Luft wieder erwärmt und als Trockenluft zurück an den Raum abgegeben.

Kann ich einen Bautrockner jeder Temperatur verwenden?

Wie sie vielleicht unserer Antwort auf die vorherige Frage entnommen haben, erfordert dieses Kondensationstrocknungsverfahren eine spezifische Temperatur.
Typischerweise werden Bautrockner in einer Temperaturspanne von 5°C – 30°C und bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 40% – 99% eingesetzt. Sollte die Temperatur unterschritten werden, ist der Betrieb nicht mehr wirtschaftlich, da hier nur wesentlich geringere Kondensationsmengen abgeführt werden können. Bei zu hoher Temperatur droht eine Überhitzung des Kompressors.

Was gilt es sonst noch zu beachten?

Sollten Sie das Kondenswasser nicht in den Abfluss ableiten, müssen Sie natürlich bedenken, diesen mehrmals täglich zu leeren (die meistens Geräte schalten ansonsten ab). Weiterhin gilt es ein Auge auf den Stromkosten zu haben, denn diese sind nicht zu verachten.

Wie viel Strom verbraucht ein Bautrockner?

Wenn Sie die Stromkosten in etwa prognostizieren wollen, können Sie auf unseren Stromkostenrechner zurückgreifen.

Die Leistung der einzelnen Geräte können Sie unserer Vergleichstabelle entnehmen.

Wie lange muss ein Bautrockner laufen?

Hier ist vor allem der Einsatzzweck ausschlaggebend. Bei Neubauten beispielsweise reichen 4 Wochen in der Regel aus. Aber auch hier kann es natürlich durch verschiedene Einflüsse wie z.B. Raumgröße und deren Aufteilung oder auch die Innentemperatur zu Abweichungen kommen.
Bei Wasserschäden hingegen müssen Sie mit einer längeren Trocknungszeit kalkulieren, diese kann sich auf bis zu mehrere Monate strecken. Auch hier sei darauf hingewiesen, dass diese Zeitangaben mit vielen Faktoren variieren.

Wie laut sind Bautrockner?

Ein guter Vergleich für den Lautstärkepegel eines Bautrockners ist eine durchschnittliche Mikrowelle im Betrieb.

Welchen Bautrockner sollte ich kaufen?

Wenn Sie diese Frage interessiert raten wir Ihnen unsere Bestseller Kategorie – hier besuchen – zu besuchen. Dort finden Sie die Bautrockner, für die sich die meisten unserer Besucher entschieden haben.